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Die Steine von Rötha – Staub, Stolz und Wandel
Jede Stadt hat ihre Narben, doch Rötha hat sie mit Stolz getragen. Gegründet vor fast 900 Jahren als slawische Siedlung auf mühsam gerodetem Waldboden, überstand die kleine Stadt an der alten B95 Jahrhunderte der Geschichte – bis die DDR-Zeit ihr die schwerste Prüfung auferlegte.
Es waren die Jahrzehnte des grauen Staubs. Wenn der Wind von Espenhain herüberwehte, legte sich der Ruß der Braunkohle wie ein schweres Tuch über das Rathaus, den Schlosspark und die Straßen. Es roch nach faulen Eiern, und das geliebte Schloss wurde '69 einfach weggesprengt. Viele Menschen standen damals im großen Schweinestall in Lohn und Brot. Nach der Wende kam der nächste Schlag: Traditionsbäcker und der Fleischer des Vertrauens schlossen, das Kino ging, die Sparkasse zog ab, und beliebte Treffpunkte wie das Restaurant „Drei Rosen“ oder die „Obstweinschänke“ wurden zu schmerzhaften Erinnerungen. Sogar die Personenzüge nach Leipzig stellten ihren Dienst auf den Gleisen ein.
Doch Rötha ließ sich nicht unterkriegen. Die Menschen hielten zusammen.
Heute hat sich der Staub gelegt und Rötha hat sich wie ein Phönix aus der Asche erhoben. Wo einst Ruinen standen, pulsiert jetzt neues Leben. Die Freiwillige Feuerwehr hält treu die Wacht, im Bürgeramt schlägt das bürokratische Herz der Stadt, und in der Kirche läuten die Glocken für Gebete und glückliche Hochzeiten. Auf dem Sportplatz jagt die Jugend dem Ball nach, während am neuen Stausee und im historischen Schlosspark die Seele zur Ruhe kommt. Mit einer neu erstandenen Gartenstadt, einem modernen Supermarkt, Busanschlüssen in alle Richtungen und dem kleinen Eisladen zum Abschalten ist Rötha zu einer grünen Oase im Leipziger Neuseenland geworden.
Die Steine von Rötha erzählen von gestern – aber sie leuchten für morgen. Eine Stadt, die alles ertragen hat und heute stolzer ist als je zuvor!
Lyrics
Um 1127 aus dem Wald gerodet, durch hunderte Jahre getragen,
doch die härteste Prüfung kam in den sozialistischen Tagen.
Der Staub von Espenhain
Die Steine von Rötha – Staub, Stolz und Wandel
Jede Stadt hat ihre Narben, doch Rötha hat sie mit Stolz getragen. Gegründet vor fast 900 Jahren als slawische Siedlung auf mühsam gerodetem Waldboden, überstand die kleine Stadt an der alten B95 Jahrhunderte der Geschichte – bis die DDR-Zeit ihr die schwerste Prüfung auferlegte.
Es waren die Jahrzehnte des grauen Staubs. Wenn der Wind von Espenhain herüberwehte, legte sich der Ruß der Braunkohle wie ein schweres Tuch über das Rathaus, den Schlosspark und die Straßen. Es roch nach faulen Eiern, und das geliebte Schloss wurde '69 einfach weggesprengt. Viele Menschen standen damals im großen Schweinestall in Lohn und Brot. Nach der Wende kam der nächste Schlag: Traditionsbäcker und der Fleischer des Vertrauens schlossen, das Kino ging, die Sparkasse zog ab, und beliebte Treffpunkte wie das Restaurant „Drei Rosen“ oder die „Obstweinschänke“ wurden zu schmerzhaften Erinnerungen. Sogar die Personenzüge nach Leipzig stellten ihren Dienst auf den Gleisen ein.
Doch Rötha ließ sich nicht unterkriegen. Die Menschen hielten zusammen.
Heute hat sich der Staub gelegt und Rötha hat sich wie ein Phönix aus der Asche erhoben. Wo einst Ruinen standen, pulsiert jetzt neues Leben. Die Freiwillige Feuerwehr hält treu die Wacht, im Bürgeramt schlägt das bürokratische Herz der Stadt, und in der Kirche läuten die Glocken für Gebete und glückliche Hochzeiten. Auf dem Sportplatz jagt die Jugend dem Ball nach, während am neuen Stausee und im historischen Schlosspark die Seele zur Ruhe kommt. Mit einer neu erstandenen Gartenstadt, einem modernen Supermarkt, Busanschlüssen in alle Richtungen und dem kleinen Eisladen zum Abschalten ist Rötha zu einer grünen Oase im Leipziger Neuseenland geworden.
Die Steine von Rötha erzählen von gestern – aber sie leuchten für morgen. Eine Stadt, die alles ertragen hat und heute stolzer ist als je zuvor!
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Um 1127 aus dem Wald gerodet, durch hunderte Jahre getragen,
doch die härteste Prüfung kam in den sozialistischen Tagen.
Der Staub von Espenhain
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5,4kConny Winter
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